DiagnostikverfahrenDiagnostikverfahren

Diagnoseverfahren

Ergänzende Diagnoseverfahren

Die Abklärung entzündlich-rheumatischer und osteologischer Erkrankungen erfordert ein sehr sorgfältiges und umsichtiges Vorgehen. Bei vielen Betroffenen beginnt die Krankheit schleichend. Es müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, bevor wir sicher sein können, dass tatsächlich eine rheumatische Erkrankung vorliegt.

Neben der Erhebung der Krankengeschichte und körperlichen Untersuchung setzen wir daher folgende ergänzende Diagnoseverfahren ein:


Die Rheumatologische Labordiagnstik

In der Rheumatologie haben Laboruntersuchungen einen besonderen Stellenwert. Zur Abklärung der Krankheitsbilder werden eine Reihe von Tests eingesetzt, um Blutwerte zu bestimmen, die für entzündlich-rheumatische Erkrankungen und Erkrankungen des Knochenstoffwechsels kennzeichnend sind. Zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes ist es wichtig, die Blutwerte in gewissen Abständen zu kontrollieren.

Beim langfristigen Einsatz von Medikamenten sind darüber hinaus regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig. Diese unterstützen die Sicherheit der Behandlung. Diesbezüglich erforderliche Routineuntersuchungen können auch beim Hausarzt durchgeführt werden.

Zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes werden die erforderlichen Spezialuntersuchungen von unseren geschulten medizinisch-technischen Assistentinnen (MTA) in unseren Laborräumen selbst durchgeführt.

Ultraschall - eine wesentliche Hilfe zur Früherkennung

Die Ultraschalluntersuchung der Gelenke und anderer Strukturen ist eine wertvolle Hilfe bei der Erkennung entzündlicher Veränderungen. Sie wird in unserer Praxis mit moderner Technik durchgeführt.

Mit einer speziellen Methode kann eine vermehrte Durchblutung der entzündeten Strukturen nachgewiesen werden. So ist eine zusätzliche Beurteilung der entzündlichen Aktivität und der Wirksamkeit der entzündungshemmenden Behandlung möglich.

Röntgenuntersuchungen - unverzichtbar für die Diagnostik

Röntgenuntersuchungen sind auch heute in der Abklärung und Verlaufsbeurteilung rheumatischer und osteologischer Erkrankungen unverzichtbar.

In der Röntgenabteilung, die wir gemeinsam mit anderen Kollegen in unserem Ärztehaus betreiben, wird mit modernster digitaler Technik und geringer Strahlenbelastung gearbeitet.

Knochendichtemessung zur Beurteilung einer möglichen Osteoporose

Die Knochendichtemessung – Osteodensitometrie – ist eine Methode, mit der sich überprüfen lässt, ob eine Minderung des Calciumgehaltes des Knochens vorliegt und wie weit diese fortgeschritten ist.

Das empfohlene Standardverfahren ist die Duale Röntgen-Absorptiometrie (DXA-Verfahren). Das DXA-Verfahren misst, wie viel Calcium auf eine bestimmte Knochenfläche bezogen vorhanden ist und gibt das Ergebnis in Gramm pro cm2 an. Mit Hilfe dieses Ergebnisses wird der sogenannte T-Wert ermittelt. Dieser T-Wert zeigt den Vergleich der gemessenen Knochendichte mit dem Durchschnittswert der Knochendichte junger Erwachsener. Je niedriger der T-Wert, desto geringer ist der Calciumgehalt im Knochen. Dieser Wert wird bei der Beurteilung einer möglichen Osteoporose benötigt.